Da die Parodontitis meist schmerzlos und symptomarm verläuft, leiden die Patienten häufig lange Jahre an der Erkrankung, ohne es zu bemerken. Wir bieten Ihnen ein umfassendes Behandlungskonzept zur präzisen Diagnostik und schmerzfreien Behandlung der Parodontitis an. Dabei ist für einen dauerhaften Heilerfolg eine lebenslange intensive Betreuung unerlässlich.
Fachkompetenz und Erfahrung
Dr. med. Dr. med. dent Jürgen Sterk hat für das Spezialgebiet der Parodontologie ein berufsbegleitendens Studium (Masterstudiengang) absolviert und ist berechtigt, für den Bereich der Parodontologie den Titel „Master of Science in Parodontology“ zu führen. Mit seiner langjährigen Erfahrung ist er ein ausgewiesener Spezialist in der Parodontitisbehandlung.
Parodontalchirugie
Zusätzlich zur konventionellen Parodontitisbehandlung können chirurgische Maßnahmen zur Zahnfleischtaschenreinigung notwendig sein. Darüber hinaus kommen regenerative Techniken zum Wiederaufbau des Zahnhalteapparates infrage. Auch ästhetische Einschränkungen, wie zurückgegangenes Zahnfleisch und dadurch freiliegende Zahnhälse können durch parodontalchirurgische Eingriffe in aller Regel korrigiert werden.
Ablauf der Behandlung
- Anleitung zur effektiven Mundhygiene durch professionelle Zahnreinigung
- Analyse des Parodontitisrisikos durch mikrobiologischen Test und Röntgenaufnahmen
- Reinigung der Zahnfleischtaschen
- Nach der Behandlung regelmäßige professionelle Zahnreinigung und unterstützende Parodontitistherapie
Folgen einer unbehandelten Parodontitis auf den Körper
- Erhöhtes Risiko für Zucker-, Herz- und Kreislauferkrankungen
- Erhöhtes Risiko von Schlaganfall und Demenz
- Erhöhtes Risiko von Gefäßerkrankungen
- Erhöhtes Risiko von Frühgeburt und untergewichtigen Neugeburten
Wichtig!
Für den langfristigen Erfolg einer Parodontalbehandlung ist die Mitarbeit des Patienten von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie die Nachsorgetermine unbedingt wahr! Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Erkrankung wiederkehrt und sich die Zerstörung des Zahnhalteapparates fortsetzt.

Zusammenhang zwischen Parodontitis und Demenz
Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen: Eine unbehandelte Paradontitis kann nicht nur Zähne und Zahnfleisch schädigen, sondern auch das Risiko von Demenz erhöhen.
Die Erklärung liegt in den Entzündungsprozessen, die von den Bakterien im Mund ausgehen. Gelangen diese über den Blutkreislauf in andere Bereiche des Körpers, können sie auch das Gehrin erreichen. Dort fördern sie Entzündungen und Ablagerungen von sogenannten Amyloid-Plaques, die typisch für Alzheimer-Demenz sind.
Forscher fanden sogar bestimmte Parodontitis-Bakterien und deren Giftstoffe im Gehirngewebe von Alzheimer-Patienten. Diese können Nervenzellen direkt angreifen und so den Abbau geistiger Fähigkeiten beschleunigen.
Menschen mit schwerer oder unbehandelter Parodontitis haben laut Studien ein deutlich erhöhtes Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. Umgekehrt kann eine gute Mundgesundheit helfen, das Gehirn zu schützen.
Was Sie tun können
- Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen
- Konsequente häusliche Mundhygiene
- Früherkennung und Behandlung von Zahnfleischentzündungen
Eine gesunde Mundflora ist nicht nur entscheidend für Zähne und Zahnhalteapparat – sie kann auch die geistige Fitness im Alter unterstützen. In unserer Praxis sehen wir Zahngesundheit als Teil der allgemeinen Gesundheit: Gesunde Zähne und ein gesunder Mund tragen zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden in jedem Alter bei.
Mehr Patienteninformationen finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.




